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Jetzt neu bei Gimahhot: Bridgekameras

Der Sommer ist da und mit ihm auch die Urlaubszeit. Und wieder stellt sich die Frage: Welche Kamera kommt mit in den Urlaub? Die allzeit einsetzbare Kompaktkamera oder doch lieber die gute Spiegelreflex? Und was ist mit Videos? Soll auch der Camcorder mit? Wie wäre es denn mal mit einer ganz neuen Möglichkeit, die schönsten Momente, Erinnerungen und Emotionen festzuhalten? Wir reden von der Bridgekamera. Dieser Alleskönner mag auf den ersten Blick einen etwas seltsamen Namen haben, aber beim zweiten Hinsehen wird deutlich, wie sinnvoll dieser Begriff ist. Denn Bridgekameras schlagen eine Brücke zwischen den altbekannten Kompaktkameras und den aufwändigen Spiegelreflexkameras, ohne dabei an Funktionalität und Qualität zu verlieren.

Die typischen Nutzer einer Bridgekamera sind ambitionierte Hobbyfotografen, die sich in der Welt der Fotografie schon etwas besser auskennen und an ihre Kamera einen etwas höheren Anspruch haben als nur die Schnappschussfunktion. Durch die vielen unterschiedlichen Einstellungen in Bereichen wie Blende und Verschlusszeit, ISO-Empfindlichkeit und Belichtungsmessung können sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Auch der Drehzoom lässt sich manuell viel schneller und präziser einstellen und schwierige Motivsituationen können überwunden werden. Es besteht keine lange Auslösezeit, wodurch die Aufnahme von Bildserien leicht zu handhaben ist. Anders als bei der Spiegelreflexkamera wird kein Sucher genutzt, sondern ein Monitor ermöglicht einfaches Fotografieren und die Bilder können sofort begutachtet werden. Mit der Bridgekamera ist es möglich Makro-, Tele- sowie Weitwinkelfotografie zu betreiben. Die Zubehörelemente und die dadurch entstehenden Zusatzkosten wie bei einer Spiegelreflexkamera entfallen. Auch das Tragen einer kiloschweren Ausstattung ist nicht mehr nötig.

Sollte das technische Know-how für die manuellen Einstellungen noch nicht ausreichend vorhanden sein, können vorerst die verschiedensten von den Kompaktkameras bekannten Automatikfunktionen genutzt werden. Auch der Akku steuert das Seine hinzu: Eine lange Laufzeit garantiert die Nutzung auch bei ausgedehnten Unternehmungen. Ein weiterer und nicht zu vernachlässigender Pluspunkt der Bridgekameras ist das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis.

Da wir diesen digitalen Alleskönner so klasse finden, haben wir ihm eine eigene Kategorie gewidmet und diese auch gleich mit Leben gefüllt:

In der Welt der Bridgekameras gibt es viele verschiedene Preiskategorien und Qualitätsunterschiede. Wir haben zwei Vertreter genau unter die Lupe genommen: die Powershot SX 10 IS von Canon und die Exilim EX-FH20 von Casio. Diese sehen sich zwar äußerlich sehr ähnlich, doch der Blick ins Innere lässt die Unterschiede erkennen.


Die Canon PowerShot SX10 IS gehört mit einem Gewicht von 712g zu den schwereren und spiegelreflexähnlichsten Bridgekameras. Dieser Alleskönner hat eine bemerkenswerte kurze Startzeit, denn nach dem Einschalten ist sie schon nach zwei Sekunden einsatzbereit. Die Bilder haben eine sehr gute Qualität und punkten auch bei Nahaufnahmen. Die Canon hat einen 15,8-fachen Megazoom, der jedoch nicht austauschbar ist. Mit 10 Megapixeln liegt die Kamera im oberen Pixel-Segment. Der Kontrollmonitor ist schwenk- und klappbar, wodurch auch in schwierigen Aufnahmensituation gute Resultate erzielt werden können. Die Gesichtserkennungsfunktion ermöglicht ein optimales Ergebnis bei Porträtaufnahmen. Neben der vorhandenen Diktierfunktion ist auch die Videoaufnahme mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln für eine Dauer von 23 Minuten möglich. Manuelle Einstellungen können in den Bereichen Blende, Belichtungszeit, Fokus und Weißabgleich vorgenommen werden.


Die Casio Exilim EX-FH20 lässt schon mit einem Gewicht von 641g erahnen, dass sie viele Funktionen einer Spiegelreflexkamera vereint. Das 16,3-fache Zoomobjektiv ist nicht wechselbar. Anders als bei der Canon ist der Monitor fest im Gehäuse integriert und mit den Maßen 60 x 46 mm größer als der der Canon SX10. Die Videofunktion der Exilim übertrifft mit einer maximalen Auflösung von 1280 x 720 Pixeln das Canon-Modell, kann aber hingegen nur für neun Minuten Geschehnisse auf Video festhalten. Diese Kamera ist ebenfalls mit einer Gesichtserkennung ausgestattet und auch hier können die Blende, Belichtungszeit, Fokus und der Weißabgleich manuell eingestellt werden.
Beide Kameras werden mit vier Alkaline-AA-Batterien betrieben.

Sollten Sie sich für eine Bridgekamera interessieren, schauen Sie gerne bei Gimahhot vorbei!

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Eine Reaktion zu “Jetzt neu bei Gimahhot: Bridgekameras”

  1. Bridge-Kameras im Vergleich | Fotografie-Anleitung

    [...] einen höherwertigen optischen Zoom besitzt. Bildeinstellungen können manuell vorgenommen werden. Bridgekameras schlagen qualitativ wie preislich eine Brücke zwischen Spiegelreflexkameras und [...]

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